Paul Westheim (1886–1963)

Nikolaus Böttcher

Geboren am 7. August 1886 in Eschwege, Deutschland
Gestorben am 21. Dezember 1963 in Berlin (West), Deutschland
Tätigkeit: Kunstkritiker, Journalist, Schriftsteller
Migration: Frankreich, 1933 | Mexiko, 1941

„Leider lebe ich ja verbannt auf einer Insel, fern von jener Welt da drüben, zu der ich mal gehörte […]. Andererseits hat mir das Schicksal doch die Welt des alten Mexiko geboten, die für mich ein großes Erlebnis geworden ist.“ Paul Westheim an George Grosz, undat. Karte aus dem Nachlass. Zit. nach Barbara Beck, „Paul Westheim in Mexiko – Vom Exil zur Wahlheimat?“, in: Renata von Hanffstengel u.a. (Hg.), Mexiko, das wohltemperierte Exil, Mexiko-Stadt 1995, S. 225-232, hier S. 232. Mit diesen Worten beschrieb Paul Westheim 1950 in einem Brief an den Maler George Grosz (18931959) seine existenzielle Spannung zwischen Verlust und neuer geistiger Heimat.

Paul Westheim war einer der führenden Kunstkritiker der Weimarer Republik, unterhielt seine eigene Galerie in Berlin und besaß selbst eine umfangreiche Kunstsammlung. Er steht stellvertretend für Intellektuelle aus Deutschland, die ihre Heimat nach der Machtübertragung 1933 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und avantgardistischen, linksliberalen Haltung verlassen mussten. Vor seiner erzwungenen Migration nach Mexiko hatte Westheim nie etwas mit Lateinamerika zu tun gehabt – wie die meisten jüdischen Geflüchteten, die bei ihrer Ankunft in Argentinien, Brasilien, Bolivien oder Mexiko einen ,Kulturschock‘ erlebten.

Westheim dagegen stellt einen Sonderfall dar, da er sich vergleichsweise schnell und erfolgreich integrierte. Er fand vor allem in der vorkolumbischen Kunst Mexikos ein neues Betätigungsfeld, das ihn ausfüllte und ihm eine Existenz ermöglichte. Seine Ehefrau Mariana Frenk-Westheim (1898–2004) berichtete später, er hätte gleich einen Tag nach seiner Ankunft in der mexikanischen Hauptstadt das Museo Nacional de Antropología (Museum für Anthropologie) besucht. Trotz dieser neuen geistigen Heimat blieb aber auch bei Westheim ein Gefühl der Zerrissenheit. Er sprach zeitlebens mit seiner Frau Deutsch und überlegte, nach Berlin zurückzukehren, wozu es aber – abgesehen von einer Vortragsreise – nie kam.

  • Nikolaus Böttcher

Abb. 1: Westheim in seinem Arbeitszimmer in Mexiko-Stadt zu Beginn der 1960er Jahre, Akademie der Künste, Berlin, Paul-Westheim-Archiv, Nr. 185.

Von Eschwege nach Berlin


Paul Westheim wurde am 7. August 1886 im nordhessischen Eschwege in eine orthodoxe jüdische Familie geboren. Nachdem er auf Wunsch seines Vaters zunächst eine Kaufmannslehre begonnen hatte, studierte er Kunstgeschichte in Darmstadt und Berlin. Als renommierter Kunstkritiker und -sammler jüdischer Herkunft, der später eine umfangreiche Kunstsammlung mit etwa 50 Gemälden und Plastiken sowie rund 3000 Aquarellen, Zeichnungen und Grafiken besaß, geriet Westheim frühzeitig ins Visier der Nationalsozialisten. Nachdem er seine Sammlung vorübergehend in Sicherheit gebracht hatte, floh er 1933 nach Frankreich und von dort 1941 weiter nach Mexiko. Westheim starb 1963 in Berlin.

Westheim war allerdings kein Rückkehrer, sondern weilte zum Zeitpunkt seines Todes im Rahmen einer Vortragsreise in der deutschen Hauptstadt. Seit 1906 hatte er in Berlin gelebt, wo er zwischen 1917 bis zu seiner Emigration 1933 die Kunstzeitschrift Das Kunstblatt herausgab, in der er gemeinsam mit dem Verleger Gustav Kiepenheuer (1880–1949) jungen Künstlerinnen und Künstlern ein Forum mit Abbildungen ihrer Werke, Essays und Rezensionen bot. Außerdem war er von 1918 bis 1933 Herausgeber der Graphiker-Zeitschrift Die Schaffenden. Westheim selbst veröffentlichte darin regelmäßig Beiträge, vor allem über Expressionismus. Daher rührte auch seine Freundschaft mit bekannten Künstlern wie dem Maler Oskar Kokoschka (1886–1980) oder dem Bildhauer Wilhelm Lehmbruck (1881–1919).

Abb. 2: Das von Paul Westheim herausgegebene Kunstblatt. Monatsschrift für künstlerische Entwicklung in Malerei, Skulptur, Architektur und Kunsthandwerk, November 1919, Heft 11; Public Domain, Wikimedia Commons.

Exil in Paris


Paul Westheim hatte bis zu seiner Emigration nach Frankreich im Herbst 1933 im Berliner Ortsteil Schöneberg gewohnt, wo sich auch seine später verschollene Kunstsammlung mit Werken namhafter Expressionisten und seine große Bibliothek befanden. Im Nationalsozialismus wurde moderne Kunst, darunter der Expressionismus, als ,entartet‘ verfolgt. Im Frühjahr 1933 veröffentlichte die Parteizeitung der Berliner NSDAP, Der Angriff, einen ganzseitigen Aufsatz, in dem Westheim und andere jüdische Sammler expressionistischer Werke öffentlich diffamiert wurden. Da antisemitische Anfeindungen gegen ihn anschließend zunahmen, sah sich Westheim gezwungen, Deutschland zu verlassen. Er befürchtete den Zugriff der SA oder SS und übergab seine Sammlung daher einer Freundin, deren Schwester später fälschlicherweise angab, die Bilder seien bei einem Bombenangriff zerstört worden.

Im Herbst 1933 floh Westheim nach Frankreich, das damals das bedeutendste Aufnahmeland für verfolgte Jüdinnen und Juden in Europa war. Auch für nicht-jüdische politische Verfolgte aus Deutschland bot das westliche Nachbarland einen zentralen Zufluchtsort. Westheim ließ sich wie die meisten deutschen Geflüchteten in Paris nieder, wo er als Kunstkritiker einer Tageszeitung arbeitete. Weitere gelegentliche Einnahmen bezog er aus der Mitarbeit an verschiedenen Zeitschriften.

Im französischen Exil schrieb Westheim drei Romane, die jedoch infolge der Kriegsereignisse nicht veröffentlicht werden konnten. Seiner Berliner Heimat blieb er vielleicht innerlich verbunden, indem er eine Art Pícaro-Roman mit dem Titel Heil Kadlatz verfasste. Der Text erschien ursprünglich 1936 als Fortsetzungsroman im Pariser Tageblatt, das bis 1940 als wichtigste deutschsprachige Exilzeitung Frankreichs fungierte. Zwischen 1933 und 1939 veröffentlichte Westheim dort über 400 Beiträge, die die große Mehrheit seiner Publikationen im französischen Exil ausmachten.

Nach der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 wurde Westheims Pariser Wohnung von der Gestapo durchsucht und beschlagnahmt. Westheim, der unter einer Augenkrankheit litt, musste Paris daraufhin unter Lebensgefahr verlassen. Außer den Sachen, die er bei sich trug, rettete er nur sein Rasierzeug, eine Nagelfeile und Augentropfen. Wie viele andere deutsche Jüdinnen und Juden, deren Eigentum von den Nationalsozialisten geplündert und geraubt worden war, stellte er nach dem Zweiten Weltkrieg einen Entschädigungsantrag. Aufgrund der Beschlagnahme seiner Pariser Wohnung mit sämtlichen Unterlagen, befand sich Westheim allerdings in einem Beweisnotstand. Sein Kampf um eine rechtmäßige Rückgabe blieb letztlich erfolglos.

Mexiko


Paul Westheim wurde wie viele andere deutsch-jüdische Geflüchtete als ,feindlicher Ausländer‘ in verschiedenen Lagern in Frankreich inhaftiert, ehe er zwei Jahre später über Marseille via Lissabon nach Mexiko fliehen konnte. Sein Visum bekam er von Gilberto Bosques (1892–1995). Bosques war seit 1939 mexikanischer Generalkonsul in Paris und von 1940 bis 1942 in Marseille, wo er tausenden Menschen auf der Flucht Visa für Mexiko ausstellte. Mexiko entwickelte sich zum wichtigsten Exilland für verfolgte Mitglieder der Kommunistischen Partei, während man jüdischen Geflüchteten restriktiver begegnete, die dort aufgrund ,rassischer‘ Verfolgung Zuflucht suchten. Die Zahl deutscher Jüdinnen und Juden blieb in Mexiko – im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern – daher gering.

Westheim überquerte den Atlantik auf dem berühmten portugiesischen Flüchtlingsschiff Serpa Pinto, das auf seiner Rückreise nach Lissabon kurioserweise ausgewiesene deutsche Diplomaten aus Brasilien transportierte. In Mexiko gab er als Bürgen so namhafte Vertreter des jüdischen Lebens in Lateinamerika an wie den in Hessen geborenen bolivianischen Bergbauunternehmer Moritz Hochschild (1881–1965) oder den österreichischen Journalisten Ernst Knopfmacher (1887–1944), Repräsentant des World Jewish Congress in Mexiko. Der gut vernetzte Kunstkritiker und -sammler Westheim konnte also im Gegensatz zu den meisten Geflüchteten auf ein breites transnationales Netzwerk zurückgreifen.

Abb. 3: Einwanderungsregister von Paul Westheim vom 16.01.1942, das ihn als „Asilado político“ (politisch Verfolgten) und „Israelita“ klassifizierte – eine Einordnung, die seine Einreise als politisches Exil ermöglichte; Archivo General de la Nación, Abteilung Migration, Serie ‚Deutsche‘, Akte 171, Box 28.

Abb. 4: Einwanderungsregister von Mariana Frenk vom 17.05.1930, das sie als Deutsche und konfessionslos klassifizierte; Archivo General de la Nación, Abteilung Migration, Serie ‚Deutsche‘, Akte 111, Box 7.

Westheims Frau, Mariana Frenk-Westheim, war Schriftstellerin, Hispanistin und Übersetzerin. Sie hat unter anderem den berühmten Roman Pedro Páramo (1955) des mexikanischen Schriftstellers Juan Rulfo (1917–1986) ins Deutsche übersetzt. Frenk, die in Hamburg geboren wurde, hatte sefardische Vorfahren und war wohl deshalb auch des Spanischen mächtig. In jedem Fall war ihr die hispanische Kultur vertraut. Sie war bereits 1930 mit ihrem ersten Mann, Ernst Frenk (1895–1957), nach Mexiko emigriert, also rund zehn Jahre, bevor Geflüchtete wie Westheim aus Europa nach Mexiko gelangten. Die Jüdische Gemeinde bestand zu diesem Zeitpunkt aus knapp 10.000 Personen – 1940 waren es doppelt so viele. 1935 nahm Frenk die mexikanische Staatsbürgerschaft an.

Ihr ebenfalls in Deutschland geborener Mann, Ernst Frenk, war Arzt und bis zu seinem Tod engagierter Mitarbeiter des Comité Central Israelita. In dieser Funktion stand er im Austausch mit der Hilfsorganisation American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) in New York, um finanzielle Unterstützung für jüdische Emigrantinnen und Emigranten in Mexiko zu erhalten. Frenks Arbeit gibt Auskunft über die Nöte der Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Lateinamerika. Das Komitee kümmerte sich unter anderem um Arbeitsvermittlung und Legalisierung des Aufenthaltes, vergab Kredite für den Aufbau einer neuen beruflichen Existenz, organisierte die Übersetzung von Zertifikaten, bemühte sich um den Familiennachzug und unterstützte Arbeitsunfähige.

Nach Frenks Tod heiratete Mariana Frenk im Jahre 1957 Paul Westheim. Die beiden sollen sich 1942 im sogenannten Heinrich-Heine-Klub kennengelernt haben. Der Klub war eine Vereinigung deutschsprachiger Linksintellektueller, der Ende 1941 in Mexiko-Stadt gegründet worden war. Am 3. September 1942 hielt Westheim dort einen Vortrag mit Lichtbildern über den Einfluss der Mexikanischen und der Französischen Revolution in der Kunst.

Bis 1949 hatte Westheim in Mexiko so gut wie keine Einnahmen und lebte – wie viele jüdische Geflüchtete aus Deutschland – in einfachsten Verhältnissen. Seine Lage besserte sich erst, als er zwischen 1949 und 1950 sein vielgeschätztes Buch Die Kunst Alt-Mexikos verfasste, das von seiner Frau ins Spanische übersetzt wurde und 1965 schließlich auf Deutsch im Dumont-Verlag erschien. Im Gegensatz zu seiner sprachbegabten Frau tat sich Westheim, der im Alter von 54 Jahren ein neues Leben in Mexiko beginnen musste, mit Spanisch schwer. Zwar verfügte er über Französisch- und Englischkenntnisse – wie seine Registerkarte dokumentiert –, die spanische Sprache beherrschte er allerdings wie die allermeisten jüdischen Geflüchteten aus dem deutschsprachigen Raum nicht.

Als der Schriftsteller und ehemalige Spanienkämpfer Ludwig Renn (1889–1979), der in Mexiko Vorsitzender der antifaschistischen Exil-Gruppierung ,Freies Deutschland‘ gewesen war, 1947 nach Ost-Berlin zurückkehrte, schlug er Westheim vor, sich ihm anzuschließen. Westheim lehnte höflich ab, da er mit der Kunst in Mexiko und seinen dazugehörigen Veröffentlichungen genug zu tun gehabt hatte. Im Gegensatz zu Renn und anderen politischen Geflüchteten, die sich am Aufbau eines sozialistischen Deutschlands beteiligen und in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) niederlassen wollten, blieb Westheim in Mexiko. Dort stand er in Kontakt mit namhaften mexikanischen Künstlerinnen und Künstlern wie Diego Rivera (1886–1957) oder Frida Kahlo (1907–1954), in deren Werken er künstlerische Verbindungen zur europäischen Moderne erkannte. Westheim entdeckte in dieser für ihn neuen außereuropäischen Welt der Kunst Mesoamerikas eine Spiritualität, die er mit dem Expressionismus verbinden konnte. Er sah darin nicht die Darstellung von Schönheit, sondern die Kraft des Ausdrucks.

Der Literaturtheoretiker Edward Said (1935–2003) hat das Exil als „the unhealable rift forced between a human being and a native place, between the self and its true home” Edward Said, „Reflections on Exile”, in: Russell Ferguson (Hg.), Out There: Marginalization and Contemporary Cultures, Cambridge 1990. Online abrufbar: http://www.mcrg.ac.in/RLS_Migration/Reading_List/Module_A/65.Said,%20Edward,%20Reflections_on_Exile_and_Other_Essay(BookFi).pdf, S. 180. definiert. Gleichzeitig könnten sich Said zufolge exilierte Intellektuelle, Künstler:innen und Schriftsteller:innen mit mehr als einer Kultur identifizieren – wie es wohl bei Westheim der Fall war. Er blieb in Mexiko. Aber obwohl er seit seiner Ausbürgerung 1935 staatenlos war, nahm er erst 1954 die mexikanische Staatsbürgerschaft an. In Mexiko-Stadt erinnert heute im Instituto Nacional de Bellas Artes y Literatura die ,Sala Paul Westheim‘ an den renommierten Kunstkritiker aus Berlin.

Epilog


Überblickt man das Leben von Paul Westheim zwischen Deutschland und Mexiko, das auf die antisemitische Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten folgte, so lässt sich mit einem Nachsatz zu seiner kulturellen Zerrissenheit schließen. Die Protagonistinnen und Protagonisten in seinem schon erwähnten Roman Heil Kadlatz ließ der Exilant Westheim allesamt im Berliner Dialekt sprechen. Die darin persiflierten Menschen vermisste er damals in Paris sicherlich nicht, wohl aber deren Mundart. So sagt eine gewisse Frau Schmidt zum Portier Kadlatz über einen ins Konzentrationslager deportierten Nachbarn: „Wat soll ick ihn sahrn, Herr Kadlatz! Heutzutage die Menschen, man sollte‘t nich für möglich halten […] Ick wees nich, mir kam er och immer schon verdächtig vor. Hat so’n stechenden Blick in’t Ooge, wissense.“ https://www.google.de/books/edition/Heil_Kadlatz/ti54DwAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&printsec=frontcover; file:///C:/Users/nboett/Downloads/Heil%20Kadlatz%20-%20Google%20Books.htm

Sein Gespür für die Berliner Mundart bewahrte sich Westheim zeitlebens. Als er Ende 1963 nach Berlin zurückkehrte, notierte er in einem Notizbuch, das sich in seinem Nachlass in der Akademie der Künste befindet, das Zitat eines Berliner Taxifahrers: „Die Zukunft ist doch nicht mehr, erst sie ma gewesen is“. Akademie der Künste, Berlin, Paul-Westheim-Archiv, Nr. 170, 17.12.1963.

Auswahlbibliografie


Peter Chametzky, „Paul Westheim and Mexico: The Art Critic as Cosmopolitan”, in: Benjamin H.D. Buchloh/Michelle N. Harewood (Hg.), From Posada to Isotype, from Kollwitz to Catlett. Exchanges of Political Print Culture. Germany – Mexico 1900 – 1968, Madrid 2022, S. 24-31.
Stefanie Fischer/Nathanael Riemer/Stefanie Schüler-Springorum (Hg.), Juden und Nicht-Juden nach der Shoah. Begegnungen in Deutschland, Berlin 2019.
Daniela Gleizer, El exilio incómodo. México y los refugiados judíos. 1933–1945, Ciudad De México 2011.
Renata von Hanffstengel/Cecilia Tercero Vasconcelos/Silke Wehner Franco (Hg.), Mexiko, das wohltemperierte Exil, Mexiko-Stadt 1995.
Christian Kloyber, Der Heinrich-Heine-Club und der Österreichische Exilsalon von Irma Römer. 2019, online abrufbar: https://www.literaturepochen.at/wp-content/uploads/2025/05/heinrichheineclub.pdf
Edward Said, „Reflections on Exile”, in: Russell Ferguson (Hg.), Out There: Marginalization and Contemporary Cultures, Cambridge 1990, S. 357-366.

Weiterführende Inhalte


Melissa Müller/Monika Tatzkow: „Die Geschichte von Paul Westheim und sein Kampf um die Rückgabe seiner Kunstsammlung“, in: Süddeutsche Zeitung Magazin, 05.02.2009: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/kunst/paul-westheim-76085

Paul Westheim: México, un arte lleno de pirámides, cúpulas y murales. Video zur Sammlung Paul Westheim im Museo de Arte Moderno, 20.04.2016: https://www.youtube.com/watch?v=NNGwdvjQTMQ

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Zum Autor

Prof. Dr. Nikolaus Böttcher (https://www.lai.fu-berlin.de/disziplinen/geschichte/team_n/Mitarbeiter_innen/Professor_innen/Boettcher.html) ist Historiker und Professor für Neuere Geschichte mit Schwerpunkt auf Lateinamerika. Er lehrt am Lateinamerika Institut (LAI) der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte bilden Migration, Inquisition und Wirtschaftsgeschichte. Zuletzt erschienen von ihm ist Self-fashioning en Hispanoamérica en la época colonial (Darmstadt 2021) sowie Entschädigungen von Berliner Juden in Lateinamerika (im Erscheinen).

Zitationsempfehlung und Lizenzhinweis

Nikolaus Böttcher, Paul Westheim (1886–1963), in: Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora, 21.01.2026. <https://diaspora.juedische-geschichte-online.net/beitrag/gjd:article-49> [24.01.2026].

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