Christina Wieder ist Zeithistorikerin und Kulturwissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Visual History, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Exil und Migration sowie Intermedialität/Intervisualität. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität für angewandte Kunst Wien und am NHMW sowie Gastforscherin an der HU Berlin, der Universidad de Buenos Aires und der Cinémathèque française. Derzeit ist sie Postdoc-Assistentin im Forschungsbereich Österreichische Geschichte im Internationalen Kontext am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Kürzlich erschienen: Visuelle Transformationen des Exils. Die jüdischen Künstlerinnen Grete Stern, Hedy Crilla und Irena Dodal in Argentinien, Bielefeld 2025; „Sonderfall“ Angewandte. Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit, Berlin/Boston 2024, hg. mit Bernadette Reinhold; „Verhandlungen von Geschlecht und Sexualität in visuellen Kulturen der 1920er- und 1930er-Jahre“, in: zeitgeschichte 2023, Jg. 50, Heft 1, hg. mit Marie-Noëlle Yazdanpanah und Heidrun Zettelbauer.